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L.E.Band 2.0.12

Unser vom Leipziger Kulturamt geförderte Projekt „L.E.Band 2.0.12“ richtet sich an Bandmusiker/innen jeden Alters in Leipzig. Im Schnitt sind in diesem Projekt ca. 60% der Musiker/innen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren aktiv. Inhaltlich ergeben sich einige Schnittmengen zum Projekt „Schoolband-Connection“, die wir als Synergien nutzen wollen.  

 

Konzerte im Nachwuchs- und Amateurbereich

Ein sehr wichtiges Modul im Rahmen des Projektes bleibt die Veranstaltung von Konzerten für hiesige Bands. An etwa 40 Freitagen öffnen wir unsere Bühne für Bands aus Leipzig und Umgebung. Auf Grund der massiven Anfragen von Bands werden darüber hinaus auch einige Konzerttermine nach Einzelabsprache an Donnerstagen stattfinden.

 

YouTube-Channel der Konzerte

Die Nachwuchskonzerte jeder Band werden darüber hinaus auf Video aufgenommen und über einen Youtube-Channel publiziert. Analog zur Bandstudie 2011 werden auch in diesem Jahr die Bandmusiker/innen nach ihrem Konzert durch einen Fragebogen befragt und das Videomaterial durch eine Jury ausgewertet. Leipziger Bandstudie In den Jahren 2009 bis 2011 haben wir in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig begonnen, das Können und die Fähigkeiten von Leipziger Nachwuchs- und Amateurbands im Rahmen der ersten Leipzig Bandstudie zu erheben. Im Jahr 2012 wollen wir die Studie mit einer anderen Schwerpunktlegung fortsetzen. (www.bandstudie-leipzig.de)

 

Workshops und Coaching

Nachdem uns im Jahr 2011 eine große Anzahl von Anfragen hinsichtlich bereits durchgeführter Konzepte von Bandworkshops erreicht haben, setzen wir im Jahr 2012 wieder verstärkt auf diese Form der Bandarbeit. Dabei werden wir erprobte Konzept aufgreifen und erweitern. Wir werden Workshops in den Bereichen Rhythmus und Groove , Bühnenperformance, Gesang und Technik anbieten. Im Kontext des Projektes bieten wir einzelnen Bands Beratung zu verschiedenen Themen an. Dafür vermitteln wir Experten und stellen eine Anschubfinanzierung des Coachings zur Verfügung, die max. 5 Beratungsstunden pro Band umfasst. Weiterführende Beratungen liegen in der Verantwortung von Bands und Coaches.

 

Bandportal

Wir wollen mit dem Bandportal für Leipziger Bands und Bands aus der Umgebung die Möglichkeit schaffen, einen Anlaufpunkt für ihre Ideen und Probleme zu finden. Ausgehend vom Bandportal sollen diese dann an Kooperationspartner/innen vermittelt werden. Ziel ist es dabei, die Vernetzung der Akteure in Leipzig zu stärken und auch die einzelnen Angebote stärker in der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Leipzig. Courage zeigen.

Seit 1997 gehört das Rockkonzert "Leipzig. Courage zeigen" zum Leipziger Stadtbild. Anfangs konzipiert, um im Vorfeld von Neonazi-Aufmärschen am Völkerschlachtdenkmal zum 1. Mai, die Leipziger für Demokratie, Toleranz und Courage zu sensibilisieren, wanderte 2009 das Festival aus Sicherheitsgründen vom Vorplatz des "Völki" auf das benachbarte Gelände der Alten Messe. Seit 2012 findet "Leipzig. Courage Zeigen" auf dem Leipziger Marktplatz statt. 

Das begleitende Jugendfestival "Junge Künstler für Toleranz & gegen Gewalt und Rassismus" findet 2013 zum 15. Mal statt. Es ist ein Jugendfestival, das von den  soziokulturellen Zentren Anker, VILLA und Halle 5 e.V. in Leipzig veranstaltet wird. Nachwuchsbands können sich bis zu einer Frist bei den Veranstaltern von "Leipzig. Courage zeigen" bewerben. An mehreren Abenden wird der Vorausscheid getroffen, danach in einem Endausscheid der Gewinner gekürt. Die Siegerband bekommt eine CD-Produktion geschenkt und darf beim "Leipzig. Courage zeigen" auftreten. Schirmherr der Veranstaltung ist "Prinzen"-Sänger Sebastian Krumbiegel.

Der große Preis - Leipzig wählt die Band des Jahres

"Das Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Überblick über die Leipziger Bandszene zu geben, die besten Bands auszuzeichnen und sie mit unseren Preisen bei ihrem weiteren Werdegang zu unterstützen", heißt es vom Chef-Organisator des "Großen Preises", Moritz Mutter, aus der Universitätsstraße in Leipzig-City. Die Moritzbastei und das Leipziger Werk 2 veranstalten seit 2010 wieder "Den großen Preis von Leipzig".

Moritz Mutter und Rick Barkawitz von der Moritzbastei griffen gemeinsam mit Roland Bergner von dem Leipziger Plattenlabel "Velocity Sounds" die Idee des 1990 als "Leipziger Rockwettbewerb" gegründeten Projekts auf. In der Zeit von 1990 bis 2007 führte die IG Pop die Preisverleihung und den Wettbewerb durch. Es war die Nachwuchsschau für Leipziger Bands oder die, die aus der Region von Leipzig kommen, überhaupt. Bis nach seinem vorläufigen Aus 2008 sich die Moritzbastei und das Werk 2 um das Projekt kümmerten. Sie warben umso offensiver um das, was vorher nur Insider kannten.

"Der große Preis" schaut aber auf eine lange Geschichte zurück, die in der DDR der achtziger Jahre begann. In der Zeit hatten Rock-Fans die Idee für ein Leipziger Rockfestival. Die IG Rock war die Schnittstelle zwischen Subkultur, Amateurbands und "Staatsrockern". Man förderte die so genannten "anderen Bands". Die IG Rock wandelte sich zur IG Pop und war spätestens 2001 etabliert, wurde vom Leipziger Kulturamt institutionell gefördert. Dort fand man heraus, dass eine Förderung gar nichts bringt, weil sich der Pop-Verein dem Internet verschloss - und auch der Öffentlichkeitsarbeit. Die Förderung wurde eingestellt.

IG-Pop-Macherin Marion Kluth vertraute auf "konfus" gestrickte Plakate, schräge Titelungen ihrer Veranstaltungen und Sampler ("Der große Reiz"), auf ihre Netzwerkarbeit per E-Mail und persönliche Gesprächen. Was sich lange bewährte, klappte irgendwann nicht mehr. Stillstand trat ein. Die Zuschauer blieben weg. Genauer gesagt: Die Veranstaltung wurde unter verschiedenen Namen 1996 sowie von 1998 bis 2003 als "Der große Preis" und 1997 als "Der große Reiz" jährlich veranstaltet. 2004 fand kein Finalkonzert statt, 2005 wurde laut Aussage der IG Pop die "Saison 2004/2005" bewertet, danach wurde ein Zwei-Jahres-Rythmus angekündigt. Die letzte Veranstaltung fand im Dezember 2007 unter dem Namen "Leipzig wählt Musik" statt. Siegerband war damals das Leipziger Rocktrio "safi", das 2010 bei der Wiederbelebung durch die Moritzbastei und das Werk 2 wieder auftrat.

Namhafte Preisträger wie Scandalous Smile (1991), Messer Banzani (1991), Think About Mutation (1992), Unicycleman (1996) und Palestar (2002) gab es seinerzeit. In den vergangenen Jahren hießen die Teilnehmer LiHanabi, Krahnstöver, Lick Quarters, Cox And The Riot, Me And Oceans, Neo Kaliske und Computer Says No. (Quellen: L-IZ, Parocktikum.de)

Leipzig macht Musik

"Leipzig macht Musik" ist ein Gemeinschaftsprojekts von neun soziokulturellen Zentren in Leipzig. In der AG Soziokultur gebündelt, entwickeln die Kulturzentren zu einem Jahresthema eigene Workshop-Angebote. Damit setzt sich die AG Soziokultur besonders für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ein und regt zur Beschäftigung mit Musik und zur kreativen Auseinandersetzung mit aktuellen und traditionellen Musikformen an. Die Workshopphase beginnt im September. Bei der Abschlussveranstaltung präsentieren alle Projektgruppen Ergebnisse aus ihren Workshops. Im November 2012 fand das Musikfest "Leipzig macht Musik" das vierte Mal statt.

Mehr Infos und Ansprechpartner findet ihr auf der Homepage von "Leipzig macht Musik". 

KAOS Kultursommer

2012 fand der "KAOS Kultursommer" zum dritten Mal statt. Die mehrwöchige Veranstaltung ist ein Festivalprojekt der Kulturwerkstatt KAOS, das unter freiem Himmel jedes Jahr im Sommer am Ullrichteich neben der KAOS-Villa in Leipzig-Leutzsch stattfindet und neben Workshops, Kursen, Familienveranstaltungen und Theaterstücken auch Konzerte bereithält. Organisatorin der Musikveranstaltungen ist die Musikerin Maria Schüritz. Bei ihrem "Seeklang-Festival" bekommen junge Leipziger Bands und Solokünstler die Chance, auf einer kleinen Open-Air-Bühne kleine Akustik-Konzerte zu spielen. Workshops mit jungen Profis in Gesang, Gitarrenbegleitung, Songtexte, Bühnenperformance und eine Open Stage für Singer-Songwriter werden geboten.

Maria Schüritz veranstaltet im Rahmen des Kultursommers auch das Loop-Art-Festival. Begleitend dazu findet ein LoopMusic-Workshop mit der Musikerin statt. Geplant ist eine Open Stage für Loop-Künstler.

 

Mehr Infos erfahrt ihr auf der Homepage des Kultursommers.